Informatik-Betriebswirt/in (VWA)
Inhalte
Der Studiengang "Informatik-Betriebswirt/in (VWA)" befähigt Sie, die neuen Techniken und Methoden der Informationsbe- und -verarbeitung sowie der Informationsübermittlung für das Unternehmen optimal zu planen und einzusetzen. Das Studium ist so konzipiert, dass die Teilnehmer auf der Basis der Betriebswirtschaftslehre, der Volkswirtschaftslehre und der einschlägigen Rechtsgebiete ein fundiertes Wissen im Bereich der Daten- und Informationsverarbeitung erwerben.
Bedarfslage
Informationstechnik und Informationsverarbeitung haben in den Unternehmen der Wirtschaft und der öffentlichen Verwaltung seit langem ihren festen Platz gefunden. Die schnelle und noch längst nicht abgeschlossene Entwicklung neuer Technologien bedeuten für das Unternehmens-Management eine große Herausforderung bei der Gestaltung und dem Einsatz von Informationssystemen: Das Augenmerk darf sich nicht nur auf die konventionelle Datenverarbeitung und die Abwicklung von Routineabläufen eschränken; es muss vielmehr auf die integrierte Informationsverarbeitung im gesamten Unternehmen und insbesondere auf die Ebene des Managements gelenkt werden. Denn: Informationsverarbeitung ist mehr als Datenverarbeitung. Darüber hinaus werden durch die zunehmende kommerzielle Nutzung des Internet, das sich in den letzten Jahren zum globalen Kommunikationsmedium entwickelt hat, auch die privaten Haushalte in die Welt der Informationsverarbeitung mit eingebunden. Die neuen Informations- und Kommunikationstechniken, wie z.B. WWW und E-Mail, eröffnen den Unternehmen durch Präsentation von Text, Graphik und Ton eine verbesserte Nutzung von Informationen für Verkauf, Marktforschung und Marketing bis hin zu gravierenden Veränderungen
in der gesamten Wertschöpfungskette durch neue internetbasierte Kommunikations- und Kooperationsformen. Bislang werden die Möglichkeiten, die das Internet bietet, überwiegend durch große Unternehmen genutzt. In zunehmendem Maße besteht aber auch für kleine und mittlere Unternehmen ein hoher Bedarf an qualifizierten Fachkräften zur Beseitigung vorhandener Defizite. Ziel unseres Programms ist es, diesen Bedarf mit Absolventen der VWA zu decken.
Lernziele
Mit gründlichem Wissen über Informationserfassung, Informationsspeicherung und Informationsbereitstellung, sowie über Datenkommunikation und Rechnernetze, sollen die Absolventen des Studienganges Informationen über Kommunikationstechnik und
Textverarbeitung verbinden. Durch den Studiengang sollen also – kurz gesagt – „Generalisten" der Wirtschaftsinformatik herangebildet werden, die diese moderne Wissenschaftsdisziplin mit Hilfe der Kenntnisse aus traditionellen Bereichen anzuwenden verstehen.
Zulassungsanforderungen
Als Studierende zur Erlangung des Titels Informatik-Betriebswirt/in (VWA) werden zugelassen:
- Kaufleute und kaufmännische Angestellte, die eine kaufmännische
Ausbildung abgeschlossen haben,- Handwerker und in der Industrie Tätige nach abgelegter Meisterprüfung,
- sonstige in der Wirtschaft Tätige - gleich ob selbständig oder unselbständig -,
die eine staatlich anerkannte Fachprüfung auf ihrem Berufsgebiet abgelegt
haben.- im öffentlichen Dienst Tätige, deren Berufstätigkeit wirtschaftliche Kenntnisse
voraussetzt.
Für Inhaber eines bei einer Verwaltungs- und Wirtschafts-Akademie erworbenen Wirtschaftsdiploms
betriebswirtschaftlicher Fachrichtung, eines vergleichbaren Diploms oder eines Verwaltungs-Diploms
wird das Studium als dreisemestriges Aufbaustudium angeboten.
Abitur ist nicht notwendig.
Dauer, Beginn
Das Studium wird als sechssemestriges Studium oder als dreisemestriges
Aufbaustudium angeboten. Ein neuer Studiengang beginnt jeweils Anfang Oktober.
Gebühren
Die Semestergebühren betragen EUR 560,-.
Die Anmeldegebühr im 1. Semester beträgt EUR 25,-.
Die Prüfungsgebühr für die Abschlussprüfung im 6. Semester beträgt EUR 250,-.
Anmeldung
Bei Interesse melden Sie sich mit dem entsprechendem Anmeldeformular an und lassen uns eine Einzugsermächtigung zukommen. Die Formulare finden Sie im Downloadbereich.
Einschreibschluss ist am 20.09. eines jeden Jahres.
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